In Nordberliner Villentradition – der Buchengarten Frohnau
 
   
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Architekten: Berliner Groth-Gruppe
   

Eine majestätische Rotbuche, als Naturdenkmal amtlich geschützt, stand Pate für den Namen eines kleinen aber feinen Baugebietes: „Buchengarten Frohnau“. Gut 30 S-Bahn-Minuten vom neuen architektonischen Zentrum der Hauptstadt entfernt liegt dieser liebenswerte Villenvorort im Norden Berlins. In Frohnau dominiert das Grün. Es wurde zu Beginn des vorigen Jahrhunderts nach dem Vorbild englischer Gartenstädte geplant. Strahlenförmig verlaufende Alleen, große Plätze und alte, üppige Bäume bestimmen das Bild.

Bauland ist hier äußerst begehrt – und entsprechend knapp. Doch hin und wieder steht doch ein Grundstück zum Verkauf, wie die ehemalige Baumschule. Das große Gelände hat einen wunderschönen alten Baumbestand, und Höhenunterschiede von mehr als zwei Metern machten die Bebauung besonders reizvoll. Entstanden ist ein Ensemble aus 22 hochwertigen Doppel-Häusern in lockerer Bebauung. Mit ihrer Gestaltung fügen sie sich optisch harmonisch ein in das gewachsene Bild der umliegenden Villen und Landhäuser. Die Berliner Groth-Gruppe, die dieses Bauvorhaben realisiert, bietet zwei sehr unterschiedliche Haustypen zur Auswahl. Das Haus „Avantgarde“ ist mit klaren Linien und Symmetrien dem Bauhausstil angelehnt. Optisch dominieren das große Pultdach und die weiß verputzte Fassade. Ganz anders präsentiert sich das Haus „Classic“. Hier haben die Architekten ganz bewusst Stilelemente klassischer Villen aus den 20er und 30er Jahren aufgenommen. Obwohl es sich um Doppelhäuser handelt, wirken sie wie aus einem Guss. Das ziegelgedeckte Zeltdach unterstreicht den frohnau-typischen Vorstadtcharakter und vereint beide optisch zu einem Ganzen. Mit der roten Vollklinker-Fassade wollen die Architekten Solidität und Geborgenheit vermitteln.
Trotz der klassischen Villenform wirken die Häuser leicht. Dazu tragen die großen Wintergärten auf der Terrassenseite ganz erheblich bei; ebenso die über Eck ausgebildeten Fenster, die durch horizontale Sprossen gegliedert sind. Bei der Vollklinker-Fassade hat man sich für das klassische Ziegelrot der 20er und 30er Jahre entschieden. Den Fassadenbereich unterhalb der Fenster setzte man damals gern mit Putz ab um die Fassade aufzulockern. „Als Alternative zu Putz haben wir uns hier aus dem großen Röben-Angebot für den Klinker NEUMARKT „herbstlaub“ entschieden, weil er sich harmonisch in die mit dem NEUMARKT „ziegelrot“ gemauerte Fassade einpasst“, so André Sudmann von der Groth Gruppe. Die Hausecken auf der Eingangsseite wurden in „herbstlaub“ ausgebildet, ebenso der

Fassadenbereich über dem Wintergarten und die Verbindung von Terrassentür und darüber liegendem Fenster. Lediglich die Fenstereinfassungen des Wintergartens wurden verputzt und weiß gestrichen. Auch dadurch werden die Häuser optisch reizvoll gegliedert.

Bei der Planung des Buchengartens Frohnau wurde großen Wert auf anspruchsvolle Architektur, wertvolle Materialien und umfassende Ausstattung der Häuser gelegt. Ganz im Sinne der stilvollen Umgebung. „Ausschlaggebend für die Zusammenarbeit mit Röben war neben den idealen Produkten die professionelle Beratung, die schon in der Entwurfsphase begann“, betont Sudmann.

Im Haustyp „Classic“ wurden ganz bewusst Stilelemente aus der Villenarchitektur der 20er- und 30er-Jahre aufgenommen. Um die Fassaden aufzulockern, sind zwei zueinander passende Klinkerfarben eingesetzt worden: Die Röben Klinker NEUMARKT herbstlaub und ziegelrot.