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Architekten: agn, Ibbenbüren |
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„Style, perfection, harmony“ – das ist die Prämisse, unter der die Modefirma „Feldhues Moden“ ihre Blusen und Coordinates entwirft, produziert und vermarktet. Das Unternehmen mit Sitz in Salzbergen, nördlich von Rheine, legt Wert auf seine Unternehmenskultur. „Sie drückt sich aus in der Unternehmensidentität, in dieser Unverwechselbarkeit des Stils, der Wertvorstellungen, der Philosophie des Unternehmens“, so die Eigendarstellung des Familienunternehmens.
Ausdruck dieser Kultur und Visitenkarte ist auch der neue Firmensitz. Innovationskraft darstellen und nach außen tragen, den Erfolg deutlich machen und offen präsentieren, Transparenz gegenüber Kunden und Mitarbeitern zeigen – das Gebäude ist ein Spiegel des Unternehmens. Hell von innen und von außen, mit
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großen Glasflächen und elegantem Schwung, wie es sich für ein Modeunternehmen gehört.
Dabei hatte das mit der Planung beauftragte Architekturbüro agn aus Ibbenbüren gradlinige, klassische und geschlossene Lösungen präferiert und präsentiert. Wäre da nicht eine „mal-so-nebenbei“ angefertigte Handskizze eines agn-Architekten gewesen, die man mehr oder weniger als freien Entwurf in die Mappe dazugelegt hatte. Aber genau diese war es, die es der Inhaber-Familie Feldhues angetan hatte. Der „doppelte Schwung“ faszinierte – aus der Handskizze wurde Realität, 1999 wurde mit dem Bau begonnen. Rund 1000 m2 Nutzfläche entstanden, mit Gruppen- und Einzelbüros, für Jedermann einsehbar, auch die Büros der Geschäftsleitung am Eingang des Gebäudes.
Die Teilung in einen langen Flur auf der einen und nur einem Büroteil auf der anderen Seite war eine großzügige Lösung, die sich aber im Nachhinein als ideal erwies. Denn schon zwei Jahre später war die Firma so gewachsen, dass ein Anbau von noch einmal 500 m2 notwendig wurde. Die Bürospange ist so harmonisch in den vorhandenen Baukörper eingefügt, dass sie nicht mehr als Anbau zu erkennen ist. Die Unterschiede zwischen „alten“ und „neuen“ Klinkern sind nicht wahrnehmbar, das Gebäude präsentiert sich als einheitliches Ganzes.
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Entstanden ist ein insgesamt ungewöhnliches und architektonisch außerordentlich interessantes Haus. Das zweistöckige Hauptgebäude besteht aus einem „Doppelschwung“. Der mit einem Radius von ca. 90m geschwungene Baukörper hat eine Länge von 61 Metern, der sich in Ost-West-Richtung öffnet. Im Erdgeschoss bestimmen große Fensterflächen das Bild. Sie stehen wie ein angedeuteter Wintergarten leicht vor und kippen zum ersten Stock ab. Für diese Fenster wurden eigens trapezförmige Gläser geschliffen. Als Anschluss an das Mauerwerk wurde eine Glas-Krempe gefertigt, die sich wie eine Halskrause vor die Fassade setzt. Ein spezielles Sonnenschutzsystem sorgt für angenehme Temperaturen im Sommer. Die Transparenz sollte sich auch in der Farbe der Fassade widerspiegeln. Ausgesucht wurde ein heller Keramik-Klinker von Röben, der OSLO perlweiß, glatt NF. Zum Bodenbereich wurde er mit schwarzen Klinkern stufenförmig abgesetzt. Die Stirnseiten des Gebäudes wurden im Fensterbereich mit Aluminium-Paneelen verkleidet.
„Style, perfection, harmony“ dieser Bau reflektiert die Firmenphilosophie auch in der Architektur.
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