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Büro und Showroom: Visitenkarte eines Bauunternehmers

Betrachtet man das Gebäude, steht es ganz bewusst im Kontrast zur Umgebung. Eine Fassade aus Glas und dunklen, fast metallisch glänzenden Klinkern - in direkter Nähe zu dörflicher Wohnbebauung.

 

Bauen in „eigener Sache“

Wenn sich technisches Ingenieurwissen und meisterliches Handwerk verbinden, kann für den Kunden nur das Beste herauskommen! Das war die Idee, als Werner Tönjes und Rolf Meichsner sich im Sommer 1982 zu einem Bauunternehmen zusammenschlossen. Nun stand in Bösel die Erweiterung des 1984 gebauten, eigenen Bürogebäudes an.

 

Für die Ausstellung und die Verwaltung musste neuer Raum geschaffen werden. Dabei ist Bauen in eigener Sache eigentlich kein Problem. Aber ein Neubau auf einem Firmengelände, auf dem potenzielle Kunden täglich ein- und ausgehen, ist in vielerlei Hinsicht eine Visitenkarte. Sowohl hinsichtlich der Architektur, als auch bei der Wahl der Baustoffe.

 

Materialwahl als Imagefaktor

Der Bauherr wünschte sich ein modernes Verwaltungsgebäude in dem sich die Qualität der umliegenden Wohnhäuser widerspiegelt. Das Firmengelände liegt in einem Gewerbegebiet in ländlicher Umgebung mit ihren bodenständigen Einfamilienhäusern. Für das Gewerbegebiet sollte es daher das gute Image einer Baugesellschaft widerspiegeln, dabei aber dem Charakter der gebauten Umgebung entsprechen.

 

Da die Firma bei der eigenen planerischen Arbeit und beim Angebot der Baustoffe und Materialen größten Wert auf beständige Qualität legt, lag die Wahl eines Ziegels für die Gestaltung der Fassade nahe. „Und Röben“, so die Architektin, „hat die wetterbeständigsten Klinker und die überzeugende Auswahl“. So hat sie Farbe bekannt und sich für einen starken Kontrast zum klassischen Ziegelrot der Altbaufassade entschieden. Hier setzt der Röben-Klinker CAMBRIDGE in dunklem, schimmerndem Anthrazit klare Akzente.

 

Weiter Blick

Wichtig war den Bauherren auch der Wohlfühlfaktor für Kunden und Mitarbeiter. Für die Lösung sorgte ein Familienmitglied, die Architektin Kathrin Tönjes. Für sie steht das Gebäude im Schnittpunkt zwischen Hektik und Alltag des Betriebes einerseits und der Ruhe und der Weite der Umgebung andererseits. Die Kunden sollten sich durch die Lage eingeladen fühlen, für die Mitarbeiter sollten die Fenster den Blick auf das weite Land freigeben.

 

Kein leichtes Unterfangen, denn das neue Gebäude sollte mit dem bereits bestehenden verbunden werden. Ein architektonischer Kompromiss lag dabei auf der Hand, und die Planer wollten etwas Neues und Modernes, mit der Zeit gehen und dabei Mut und Farbe bekennen. Seine kubische Form strahlt durch die vertikalen großen Fensterelemente, die sich fast über die gesamte Gebäudehöhe erstrecken, eine transparente Leichtigkeit aus. Zur Vorderseite wird die Fassade durch einen Erker im Obergeschoss und ein zurückliegendes Dachgeschoss aufgelöst.

 

 

Planung: Kathrin Tönjes, Tönjes & Meichsner Baugesellschaft mbH, Bösel
Fotos: Profoto Studio Zahn, Großenkneten



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