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Flüchtlingsprojekt „pro:connect“: Die Arbeit kann beginnen!

Die Stadt Oldenburg und der Landkreis Ammerland haben gemeinsam mit privaten Förderern den Verein "pro:connect - Integration durch Bildung und Arbeit" gegründet. Am 1. Oktober wurde in den neuen, frisch renovierten Räumlichkeiten in der Oldenburger Güterstraße 1 der gewählte Vorstand vorgestellt.

 

„Die Ereignisse haben uns eingeholt: War zum Zeitpunkt, als wir die Idee zu dieser Vereinsgründung hatten, noch von rund 450.000 Flüchtlingen im gesamten Jahr 2015 die Rede, sind bereits jetzt rund eine Million Menschen nach Deutschland gekommen!“, weist Initiator und Vereinssprecher Werner zu Jeddeloh auf die gewachsenen Anforderungen an die Flüchtlingsarbeit hin.

 

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und der Ammerländer Landrat Jörg Bensberg waren sich in ihren Grußworten einig: Dieser „Oldenburger Weg“ pragmatischer und unbürokratischer Zusammenarbeit wird Vorbild für viele weitere Projekte dieser Art sein. In der Niedersächsischen Staatskanzlei verfolge man das Projekt sehr interessiert.

 

Krogmann dankte ausdrücklich der Oldenburgischen Sozialdezernentin Dagmar Sachse für die enormen Anstrengungen der letzten Monate. Bensberg lobte, dass ein derartiges privates Engagement in seiner 23 Jahre währenden politischen Arbeit beispiellos sei.

 

Röben ist eines der Gründungsmitglieder dieses Vereines. Er soll arbeitsuchenden Zuwanderern und Arbeitgebern eine gemeinsame Anlaufstelle bieten und Fragen rund um die Arbeitserlaubnis, Arbeitsplätze oder Praktika beantworten.

 

Die komplexe Rechtslage macht schnelle unkomplizierte Lösungen für Zuwanderer unmöglich. Bis zu fünf Stellen müssen oft beteiligt werden, wenn über die Integration in offizielle Arbeitsverhältnisse entschieden werden soll. Angesichts dramatisch steigender Flüchtlingszahlen eine gewaltige Aufgabe: Oldenburg und das Ammerland erwarten fast 2000 Flüchtlinge in diesem Jahr.

 

"Wir brauchen schnelle Lösungen aus einer Hand", so zu Jeddeloh. Mit im Boot sind deshalb die Ausländerbehörden, Jobcenter und Sozialdezernenten der Stadt Oldenburg und des Ammerlandes. Eine Ausweitung des Projektes auf andere Regionen ist denkbar und wünschenswert.

 

"Zunächst wird sich der Verein konkret um die Vermittlung in Sprachkurse für Zuwanderer bemühen, das hat Vorrang", erläutert Gerlinde Röben, Vorstandsmitglied des Vereins und im Zeteler Familienunternehmen zuständig für dieses Projekt. "Nach und nach werden dann die Beratung sowie die Koordination zwischen Behörden und Wirtschaft aufgebaut werden".

  

Rotary- und Lionsclubs sowie namhafte Firmen aus dem Oldenburger Land unterstützen die Initiative bereits. So wurde z.B. das neue Büro in der Güterstraße dem Verein für drei Jahre mietfrei zur Verfügung gestellt. Auch Privatpersonen können Mitglied des Vereins werden. Interessenten erhalten Informationen auf proconnect-ev.de

 

Update:

Bei Röben konnte inzwischen ein erster Praktikant, ein Flüchtling aus dem Iran, die Arbeitsabläufe im Klinkerwerk Querenstede kennenlernen. - Das Video

Update März 2016

Perzhman Mehdiaraghi ist inzwischen fest angestellt im Röben Feinsteinzeug-Werk Schweinebrück.


21.10.2017 12:31:51 – http://www.roeben.com/de/roben-international/roben-blog/der-roben-blog-neues-vom-ziegel/fluchtlingsprojekt-%E2%80%9Epro-connect%E2%80%9C-die-arbeit-kann-beginnen-_6_1800.html
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pro:connect - Der Vorstand ist gewählt: Felix Thalmann, Ingo Rabe (Landkreis Ammerland), Dagmar Sachse (Stadt Oldenburg), Gerlinde Röben, Issam Kohaly, Werner zu Jeddeloh, Ernst Jünke pro:connect - die Mitglieder aus Politik, Wirtschaft und Privatpersonen pro:connect in den neuen Räumen Güterstraße 1, Oldenburg