Eine Studie des renommierten LCEE-Institutes zur Ökobilanz von Wohngebäuden weist jetzt nach, dass mit der zweischaligen Ziegelbauweise die Benchmarks des „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“ (QNG) für QNG-PLUS beim Mehrfamilienhaus und sogar für QNG-Premium beim Einfamilienhaus problemlos eingehalten werden können. So erfüllen die Häuser die Anforderungen des aktuell wieder aufgelegten Programmes Förderung für klimafreundlichen Neubau (KfN).

 

Ziel der Studie war es, aufzuzeigen, dass die Lebenszyklus-Analyse für die zweischalige Bauweise die Anforderungen der QNG-Benchmarks und somit die der KfN-Förderung sowohl im EFH- als auch im MFH-Bereich einhalten kann. Die Ergebnisse der Studien zeigen deutlich, dass mit der zweischaligen Bauweise außen und einer schweren Bauweise innen die Benchmarks für QNG-PLUS (= 24 kgCO2-Äq./(m²NRF*a)) beim MFH und für QNG-PREMIUM (= 20 kgCO2-Äq./(m²NRF*a)) beim EFH deutlich eingehalten werden können. Die Ergebnisse lassen sich grundsätzlich auf weitere gemauerte Baukonstruktionen der zweischaligen Wand insofern übertragen, als dass in diesen Studien bereits diejenigen Konstruktionen untersucht wurden, die den ökologisch ungünstigsten CO2-Fußabdruck aufweisen. Da die Berechnungen nach QNG-Rechenregeln für einen Betrachtungszeitraum von 50 Jahren durchgeführt wurden, steht zudem außer Frage, dass die gebäudebezogenen CO2-Werte bei Erweiterung auf 80 oder 100 Jahre noch einmal deutlich niedriger ausfallen werden.

Die Studien können auf www.ziegel.de heruntergeladen werden.